Bericht über die Mitgliederversammlung am 19.10.2022

Am 19.10.2022 fand die alljährliche Mitgliederversammlung von Westfalia
Neuenkirchen statt. Corona bedingt wurde im Jahr 2021 in die Turnhalle am
Diekamp ausgewichen. In diesem Jahr war das Sportheim am Schul- und
Sportzentrum wieder der Versammlungsort.
Nach der Begrüßung berichtete Hubert Kollenberg über die Aktivitäten des Vereins
seit der letzten Versammlung. Es hatte sich recht viel ereignet und es ging auch
darum, die Auswirkungen, die die Coronaepidemie in den vergangenen Jahren mit
sich gebracht hatte, zu bewerten.
Um es kurz zu machen: Westfalia Neuenkirchen ist im Jahr 2022 erfreulich stark
gewachsen. Wir haben fast wieder den Stand aus dem Jahr 2020 erreicht, als wir
kurzfristig über 2000 Mitglieder hatten. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass
sich diese Zuwächse auf alle Abteilungen verteilen.
Herausgestellt wurde, dass die Angebote unserer Abteilung für Freizeit- und
Breitensport für die „älteren Semester“ gut angenommen werden. Die Frauen sind
hier allerdings um Einiges eifriger. Das Angebot für die Männer müsste eventuell
besser vermarktet werden oder an der einen oder anderen Stelle optimiert werden.
Für die jüngeren Erwachsenen gibt es überdies 2 komplett neue Angebote.
Genau anders herum sieht es bei den Mädchen im Fußball aus. Aufgrund der
unzureichenden Kapazitäten bei den Umkleiden ist an Mädchenfußball nicht zu
denken. Hier warten alle gespannt auf das neue Sportheim.
„Mit dem Neubau des Sportheimes sind wir nicht vorankommen“, führte Hubert
Kollenberg aus. „Im Januar waren wir gefühlt weiter. Alle warten gespannt auf den
Förderbescheid des Landes“. Dass sich die Planung für den Baukörper verzögert,
bedauert der Vorstand zutiefst.
Andere Projekte wie die automatische Beregnungsanlage am Rasenplatz wurden
abgeschlossen und für die Installation der Spiegelwand in der Gymnastikabteilung
gibt es positive Zeichen. Der Nutzen und der Bedarf wurden seitens der Verwaltung
attestiert. Nun geht es noch ums Geld.
Anschließend berichteten die Abteilungen über deren wesentliche sportlichen
Aktivitäten und Ziele. Der Bericht der Kassiererin war auch überaus positiv und ihr
wurde von den Kassenprüfern eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Als
Kassenprüfer bleibt Karl Nacke im Amt. Neuer Kassenprüfer wurde Colin Short, der
Roland Plötner ablöst.
Ein sehr angenehmer Tagesordnungspunkt ist immer die Ehrung langjähriger
Mitglieder. In diesem Jahr wurde für seine nunmehr 70-jährige Treue zu Westfalia
Neuenkirchen Hans-Georg Kowalschik geehrt, und auf 60 Jahre blickt Manfred
Schoppengerd zurück. Aufgrund ihrer 50-jährigen Mitgliedschaft wurden Elisabeth
Ellendorff, Reinhard Fleiter und Heinrich Grauthoff zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Im abschließenden Teil der Versammlung ging es dann um wichtige Neuerungen
und Veränderungen. Zunächst wurde den Teilnehmern eine Geschäftsordnung
vorgestellt. Sie soll in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und
dem Vorstand regeln. Wichtig war es dem Vorstand, herauszustellen, dass weiterhin
die Abteilungen recht autark agieren und auch wirtschaften können. Der
Finanzbedarf jeder Abteilung wird in Zukunft durch einen Haushaltsplan festgelegt.
Unsere Satzung war nicht mehr zeitgemäß und hatte zudem ein paar formelle
Lücken. Auch die Beitragsordnung, die Teil der Satzung ist, musste aktualisiert und
auch optimiert worden. Die geplanten Änderungen stellte Friedrich Prill vor. Die
Mitgliederversammlung hat diesen Änderungen einstimmig zugestimmt.
Das gleiche Ergebnis ergab die Abstimmung über eine Neuerung. Erstmals wird
Westfalia Neuenkirchen in 2022 eine freie Rücklage bilden.
Hubert Kollenberg